Kaninchenrassen - Graue Wiener Wildfarben

Graue Wiener Wildfarben
mittelgroße Rasse
Graue Wiener Wildfarben

Graue Wiener sind eine im "Wiener-Typ" stehende Rasse, bei der die Farbenschläge Dunkel-, Wild-und Hasengrau zugelassen sind.
Sie zeichnet sich durch hervorragende Wirtschaftlichkeit aus.
Das heute "Grauer Wiener" genannte Kaninchen stammt aus der Zeit der verbreiteten rasselosen Hauskaninchen.
Als "Deutsches Kaninchen" wurde es gleichsam als Gegengewicht gegen die meisten importierten Rassen, in den ersten deutschen Standard aufgenommen.
Doch geriet es nahezu in Vergessenheit.
Nicht zuletzt Gustaf Korn, Eislingen, war es, der es über die 20er Jahre hinwegrettete.
1935 erinnerte man sich erneut an die Rasse, wünschte sie mittelgroß und hasengrau und propagierte sie als Nutzkaninchen des kleinen Mannes.
Korn erreichte 1936 die Anerkennung des dunkelgrauen Farbenschlages, 1938 folgte die Zulassung der übrigen Grau-Schläge.
Die erhoffte Verbreitung blieb aus.
Anlässlich der 1.Reichskörschau 1943 in Leipzig versuchte man es erneut.
Es sollte zur Einheitsrasse weden.
Seither existierte es, 1962 wohl endgültig den Wienern zugeordnet, lange am Rande der Ausstellungszucht.
Seit einigen Jahren ist die Rasse auf einmal wieder da, und zwar in einer Qualität, die bei den Züchtern der anderen Wienerrassen Wunschträume wachruft.
Wie der Phönix aus der Asche sind sie auferstanden und in die Spitzengruppe der deutschen Kaninchenrassen gestürmt.
Der Himmel (und der clevere Züchter) wissen, woher diese Flut an Spitzentieren stammt.
Die Rasse ist außerdem noch sehr wirtschaftlich.
An der Reinerbigkeit muß allerdings noch gearbeitet werden.

Gewicht: 3,00 bis 4,00kg
Normalgewicht: 4,00kg und mehr
Höchstgewicht: 5,00kg

 

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