Kaninchenrassen - Kalifornier

Kalifornier
kleine Rasse
Kalifornier

Die guten Nutzeigenschaften werden in dem gedrungenen, breiten Masttyp augenscheinlich.
Die Rasse eignet sich wenig für Ausstellungszwecke, dies beweisen die großen Schauen bis zum heutigen Tag.
Die Tiere werden vorwiegend zur Erzeugung von Jungmastkaninchen in den Großmästereien gehalten.
Die Rasse kommt aus Kalifornien und wurde als ausgesprochene Wirtschaftsrasse seit 1923 erzüchtet.
Ihre Ahnen sollen Russen-, Chinchillakaninchen und Weiße Neuseeländer sein.
Die ersten Tiere wurden 1928 ausgestellt.
1939 erfolgte ihre Aufnahme in den amerikanischen Standart.
Nach dem 2. Weltkrieg fand die Rasse Verbreitung auch in Europa.
Der Kreis der Züchter, der sie unter Gesichtspunkten der Rassekaninchenzucht bearbeitet, ist klein geblieben.
Nach dem großen Aufsehen, das die Rasse bei ihrem Erscheinen erregte, ist es um sie still geworden.
Schönheitszüchter wissen, daß die dunklen Abzeichen an Läufen und Blume nur schwer zu erreichen sind und, wie beim Russenkaninchen, ihre Farbintensität nur von kurzer Dauer ist.
Allen denen aber, die sich für die Mastkaninchenzucht interessieren, kann das Kalifornierkaninchen bestens empfohlen werden, sowohl was ihre Fruchtbarkeit anbelangt als auch, was ihre Mastfähigkeit betrifft.

Gewicht: 3,00 bis 4,00kg
Normalgewicht: über 4,00kg
Höchstgewicht: 5,00kg

 

Züchter-K