Kaninchenrassen - Kleinchinchilla

Kleinchinchilla
kleine Rasse
Kleinchinchilla
Frohwüchsigkeit, frühe Schlachtreife und ein sehr dichtes Fell sind die Vorzüge dieser Rasse.
Sie ist sehr verbreitet und nimmt bescheiden auch mit dem meist kleinen Platz vorlieb, der ihr in den von Raumnot bedrängten Städten häufig geboten wird.
Hauptproblem bei dieser gut durch gezüchteten Rasse sind Wammenansätze bei beiden Geschlechtern.
Ihren Anfang nahm die Rasse von den mittelschweren Chinchillakaninchen des Ing. Dybowski aus Nogant sur Marne 1913.
Die ersten Tiere, die 1920 auf mehreren deutschen Schauen zu sehen waren, beeindruckten lediglich durch ihren Namen und ihr chinchillafarbiges Aussehen, obwohl die Engländer walzenförmige, gedrungene Tiere mit sehr dichtem Fell, einer dunkleren Farbe und klaren Schattierungen bevorzugten.
Dennoch nahm die Verbreitung der Rasse in den Jahren von 1921 - 1925 sprunghaft zu.
1922 verfügte der französische Chinchilla-Club den Schwarzloh-Typ und ein Gewicht von 2 bis 2,5kg.
In den Jahren von 1935 bis 1938 erreichte die Rasse ihren Zenit.
Sie zählt heute wie ehedem zu den Spitzenrassen.
Die Schattierung kann hell, mittel oder dunkel sein.
Die hellen Tiere sind wertlos.
Denn anzustreben ist eine mitteldunkle Schattierung.
Daher ist auf die Erhaltung einer bläulichschwarzen, klaren Farbe der Decke zu achten.
Kennzeichen des Farbstoffreservoirs sind der schwarze Ohrensaum, der dunkle Farbspiegel auf der Stirn, die dunkle Unterfarbe am Bauch, die dunkelbraunen Augen und die Krallenfarbe.

Gewicht: 2,25 bis 2,75kg
Normalgewicht: 2,75kg
Höchstgewicht: 3,25kg