Kaninchenzuchtverein F170 Wolsdorf

 

 

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Futterumstellungen langsam vornehmen !!!


Auf frisches Grün mußten unsere Tiere lange verzichten und so kommt es, daß sie das zarte, aromatische junge Grünfutter mit seinen Geschmacks- und Reizstoffen als Leckerbissen gierig annehmen. Leider birgt dies eine Gefahr, denn es ist nicht nur der Nährstoffgehalt in den jungen Pflanzen sehr hoch, sondern vor allem auch der Gehalt an leicht verdaulichem Eiweiß, was zu schweren Verdauungsstörungen führen kann. Erst wenn die Pflanzen älter werden, verholzen sie mehr und mehr. Daher müssen wir die Anfangsportionen sehr vorsichtig reichen, damit der Verdauungsapparat des Tieres sich daran gewöhnen kann. Täglich lassen sich die Mengen steigern. Dabei darf aber niemals Heu in bester Qualität fehlen. Säugende Häsinnen und Jungtiere können auf das erste Grünfutter noch viel empfindlicher reagieren. Frisches Grünfutter erhitzt sich leicht. Nicht verfütterte Mengen lagert man am besten ausgebreitet auf Rosten kühl und schattig. Auch tropfnasses Grünfutter sollte zunächst auf einen Rost, denn man trägt sonst überflüssige Nässe in die Buchten. Zu warnen ist vor Grünfutter, das stark mit Mehltau besetzt ist oder da geerntet wird wo Wildtiere grasen (Krankheitsübertragungen). Angewelktes, schlaffes Grünfutter kommt besser gleich auf den Kompost. Ein gutes Heu hilft bei der Verdauung. Es ist in der Futterumstellungen besonders wichtig.